DB2 und verteilte Verarbeitung

Code: DB2 / DIS
 

DB2 und die Verteilung von Informationen aus diesem System sind nicht unproblematisch...

Der Vorteil relationaler Datenbanksysteme liegt vor allem in ihrer Flexibilität den Benutzern gegenüber, denen sie ihre Informationen in jeder beliebigen Konsistenz liefern können, aber auch dem Unternehmen gegenüber, indem RDBMS ein schrittweises Wachstum im organisatorischen Bereich ermöglichen. DB2 bietet hierfür eine "distributed database"-Komponente an, mit der es heute schon - eingeschränkt zwar noch - schon möglich ist auf entfernte DB2-Datenbanken zuzugreifen. Zweifelsohne ist diese Fähigkeit Voraussetzung für eine integrierte Anbindung von PC´s an die Host-Umgebung, aber auch für eine Integration mehrerer Großrechnerknoten miteinander.

Teilnehmer:

alle DV-Mitarbeiter, IV-Verantwortlichen und Projektleiter von Unternehmen, die DB2 im Einsatz haben, oder dessen Einsatz planen und Bedarf an verteilter Verarbeitung haben; System-programmierer, DBA's, Kommunikationsadministratoren

Voraussetzung:

Besuch des Seminars DB / DIS , DB2 /GR oder vergleichbare Kenntnisse; TSO/ISPF-Kenntnisse

Themen:

Konzepte verteilter Datenbanken
Gründe für eine Verteilung * Verteiltes DBMS * Formen der Datenverteilung * Extrahierte Tabellen * "snapshots" * Replikate * verteilte Tabellen

Zugriffe auf verteilte Daten und das DRDA-Konzept
DRDA * Zugriffsarten auf verteilte Daten: dynamisches SQL und Statisches SQL * "remote request" * "remote unit of work" * "distributed unit of work" * "distributed request"

Das Konzept der "Distributed Data Facility"(DDF)
"remote success" * "distributed unit of work" * Namensvergabe für Objekte * Berechtigung für entfernte Objekte * Kontrolle und Steuerung * Betrachtungen zum Design der DB´s * Namenskonventionen * "alias" * "block-fetch" * BIND-Vorgang * DCLGEN * Anwendungsentwicklung: SDA/ADA * "location transparency" * Portabilität

VTAM und die DB2-DDF
VTAM-Einführung * SNA-Domänen * SNA-Sessions * LU 6.2 Session * Konversation * Session und Konversation * VTAM "pacing"

Implementierung der DDF
Inhalt * Implementierungsschritte * VTAM-DB2 Definitionen: APPL-Statement, Logon-Mode-Tabellen, MODEENT-Makro, LUNAME und Kennwort * DB2 und DDF, DDF-Adressraum, Komponenten der DDF * DDF-Update * DB2-Speicherbereiche

Die Kommunikationsdatenbank (CDB)
CDB-Tabellen * Berechnung der Session-Limits * VTAM-DDF-Abhängigkeiten

Der Betrieb verteilter Datenbanken
Privilegien für entfernte Benutzer (ID-Transfer)* Sicherheit * Sicherheits-Akzeptanz-Optionen * Zugriffskontrolle * "remote threads" *. Erweiterung der Befehle * DISPLAY-Kommando * TRACE-Kommando * RLF-Erweiterungen * COMMIT-Erweiterungen * Konversationsprobleme

Preis:

DEM 2.200,-- / EUR 1.125,-- zzgl. MWSt.

Dauer:

3 Tage

Methode:

Vortrag mit Interaktion, Gruppenarbeit mit Workshop-Charakter.