MIME-Version: 1.0 Content-Type: multipart/related; boundary="----=_NextPart_01C4E823.A10B2CA0" Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Webseite in einer Datei, die auch als Webarchivdatei bezeichnet wird. Wenn Sie diese Nachricht erhalten, unterstützt Ihr Browser oder Editor keine Webarchivdateien. Downloaden Sie einen Browser, der Webarchivdateien unterstützt, wie zum Beispiel Microsoft Internet Explorer. ------=_NextPart_01C4E823.A10B2CA0 Content-Location: file:///C:/D488218E/DB2Optimierung-Allgemein.htm Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Content-Type: text/html; charset="us-ascii"
(DB2-)Optimierung – Allgemein
Die folgenden Richtlinien sind als Hilfe für die
Entwicklung eines allgemeinen Ansatzes zur Leistungsoptimierung zu verstehe=
n.
=
1.&n=
bsp;
Behalten Sie das Gesetz der abnehmenden Ertragsgewinne im Hinterkopf=
Die größten Leistungsvorteile werden in der Regel durch die erst=
en
Maßnahmen erzielt. Weitere Änderungen erbringen im Allgemeinen i=
mmer
kleinere Vorteile und erfordern immer höheren Aufwand.
=
2.&n=
bsp;
Optimieren Sie nicht nur des Optimierens wegen
Optimieren Sie, um erkannten Engpässen abzuhelfen. Das Optimieren von
Ressourcen, die nicht den Hauptgrund für Leistungsprobleme darstellen,=
hat
wenig oder gar keine Wirkung auf Antwortzeiten, solange Sie nicht die
wichtigeren Probleme behoben haben, und kann tatsächlich eine nachfolg=
ende
Optimierungsarbeit erschweren. Wenn es ein bedeutendes Verbesserungspotenzi=
al
gibt, liegt es in der Verbesserung der Leistung von Ressourcen, die wichtige
Faktoren in der Antwortzeit bilden.
3.
Betrachten Sie das gesamte System
Ein Parameter bzw. System lässt sich nicht isoliert optimieren. Bevor =
Sie
Anpassungen vornehmen, überlegen Sie, wie sich diese Anpassungen auf d=
as
System als Ganzes auswirken werden.
4.
Ändern Sie jeweils nur einen Parameter gleichzeitig=
Ändern Sie nicht mehrere Parameter zur Leistungsoptimierung in einem
Schritt. Selbst wenn Sie sich sicher sind, dass alle Änderungen
vorteilhaft sind, haben Sie hinterher keine Möglichkeit, den Beitrag j=
eder
Änderung zu bewerten. Darüber hinaus können Sie bei
gleichzeitiger Änderung mehrerer Parameter den erzielten Vorteil nicht
effektiv den möglicherweise in Kauf genommenen Einbußen
gegenüberstellen. Von jeder Anpassung eines Parameters zur Optimierung
eines Bereichs ist fast immer auch mindestens ein anderer Bereich betroffen,
der vorher vielleicht nicht bedacht wurde. Wenn Sie jeweils nur einen Param=
eter
ändern, haben Sie einen Vergleichspunkt und können feststellen, ob
die Änderung die gewünschte Wirkung hat.
5.
Führen Sie Messungen und Neukonfigurierungen nach
Ebenen durch
A=
us
denselben Gründen, aus denen nur jeweils ein Parameter geändert
werden soll, empfiehlt sich auch, die einzelnen Ebenen des Systems getrennt=
zu
optimieren. Die folgende Liste von Ebenen innerhalb eines Systems kann Ihnen
dabei als Richtlinie dienen:
·
Hardware
·
Betriebssystem
·
Anwendungsserver und -requester
·
Datenbankmanager
·
SQL-Anweisungen
·
Anwendungsprogramme
6.
Prüfen Sie auf Hardware- und Softwareprobleme
E=
inige
Leistungsprobleme können vielleicht durch Wartung der Hardware oder
Korrektur der Software oder durch beides behoben werden. Verwenden Sie nich=
t zu
viel Zeit auf die Überwachung und Optimierung des Systems, wenn eine
Hardwarewartung oder Softwarekorrektur dies unnötig machen könnte=
.
7.
Ermitteln Sie die Ursache eines Problems, bevor Sie Ihre
Hardware aufrüsten: Auch wenn es so aussieht, als könnten zusätzli=
che
Speicher- und Prozessorkapazitäten die Leistung sofort verbessern, sol=
lten
Sie sich die Zeit nehmen, die Engpässe zu lokalisieren und zu verstehe=
n.
Sie könnten ansonsten Geld für zusätzlichen Plattenspeicher
ausgeben und anschließend feststellen, dass Sie nicht über die
Prozessorkapazitäten oder die Kanäle verfügen, um den Speich=
er
vorteilhaft zu nutzen.
8.
Bereiten Sie Zurücksetzungsprozeduren vor, bevor Sie
mit der Optimierung beginnen
W=
ie
bereits früher erwähnt, können einige
Optimierungsmaßnahmen zu unerwarteten Leistungsergebnissen führe=
n.
Wenn sich daraus eine schlechtere Leistung ergibt, sollten die Maßnah=
men
rückgängig gemacht und alternative Optimierungsmaßnahmen
versucht werden. Wenn der vorige Stand in einer Weise gesichert wurde, dass=
er
einfach wiederhergestellt werden kann, ist die Rücknahme der nicht
korrekten Informationen wesentlich einfacher.
Als Leistung wird die Art und Weise bezeichnet, w=
ie
ein Computersystem unter einer bestimmten Auslastung arbeitet. Die Leistung
wird an der Antwortzeit, am Durchsatz und an der Verfügbarkeit gemesse=
n.
Außerdem wird die Leistung von folgenden Faktoren beeinflusst:
·
Von den im System verfügbaren Ressourcen
·
Von der Auslastung und vom Ausmaß der gemeinsamen Nutzung
dieser Ressourcen
Im
Allgemeinen optimieren Sie Ihr System, um das
Kosten-Nutzen-Verhältnis zu verbessern. Die folgenden speziellen
Optimierungsziele können dabei verfolgt werden:
·
Zum Beispiel zur Steigerung der Auslastung ohne neue Hardware erwerben oder
mehr Prozessorzeit in Kauf nehmen zu müssen.
·
·
Die
Übersetzung von Leistung vom technischen
Aspekt in den wirtschaftlichen Aspekt ist schwierig. Eine Leistungsop=
timierung
kostet natürlich Geld in Form von Zeitaufwand für Personal und
Prozessorzeit, so dass vor einem Optimierungsprojekt die Kosten gegen die
möglichen Vorteilsgewinne abgewogen werden müssen. Einige dieser
Vorteile sind konkret messbar:
·
Effizientere Ressourcennutzung
·
Die Möglichkeit, weitere Benutzer dem System
hinzuzufügen
Andere
Vorteile, wie größere Zufriedenheit seitens der Benutzer aufgrund
schnellerer Antwortzeiten, sind weniger fassbar. Jedoch sollten alle diese
Vorteile in die Überlegungen mit einbezogen werden
Ein Leistungsverbesserungsprozess ist ein
iteratives und langfristig angelegtes Verfahren zur Überwachung und
Optimierung von Leistungsbereichen. Abhängig von den
Überwachungsergebnissen passen Sie und Ihr Optimierungsteam die
Konfiguration des Datenbankservers an und nehmen Änderungen an den
Anwendungen vor, die den Datenbankserver verwenden.
Gehen
Sie bei der Leistungsüberwachung und den Optimierungsentscheidungen von
Ihren Kenntnissen über die Arten von Anwendungen, die mit den Daten
arbeiten, sowie von den Datenzugriffsmustern aus. Verschiedene Arten von
Anwendungen haben unterschiedliche Leistungsanforderungen.
Betrachten
Sie die folgende Verfahrensstruktur für den Leistungsverbesserungsproz=
ess
als Richtlinie.
Gehen
Sie zur Entwicklung eines Leistungsverbesserungsprozesses wie folgt vor:
1.&n=
bsp;
Definieren Sie Leistungsziele.
2.&n=
bsp;
Legen Sie Leistungsindikatore=
n für die
wichtigsten Leistungsprobleme im System fest.
3.&n=
bsp;
Entwickeln Sie einen Leistungsüberw=
achungsplan
u=
nd
führen Sie ihn aus.
4.&n=
bsp;
5.&n=
bsp;
Nehmen Sie
Selbst
wenn Sie davon überzeugt sind, dass mehr als eine Ressource eine
Optimierung erfordert, oder wenn mehrere Optimierungsoptionen für die =
zu
optimierende Ressource möglich sind, sollten Sie nur eine Änderung
pro Optimierungsschritt vornehmen, so dass Sie sicherstellen können, d=
ass
Ihre Optimierungsmaßnahmen die gewünschte Wirkung erzielen. An e=
inem
bestimmten Punkt lässt sich keine weitere Verbesserung der Leistung du=
rch
Optimieren des Datenbankservers und der Anwendungen mehr realisieren. Wenn
dieser Punkt erreicht ist, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, Ihre Hard=
ware
aufzurüsten.
Zur
tatsächlichen Leistungsoptimierung müssen Kompromisslösungen
für verschiedene Systemressourcen gefunden werden. Zum Beispiel
könnten Sie zur Verbesserung der E/A-Leistung die Pufferpools
vergrößern, jedoch benötigen größere Pufferpools
mehr Speicher, was wiederum andere Bereiche der Leistung beeinträchtig=
en
könnte.
Die ersten Anzeichen dafür, dass Ihr System optimie=
rt
werden müsste, könnten Klagen von Benutzern sein. Wenn Sie nicht
genügend Zeit zur Definition von Leistungszielen sowie zur
Überwachung und Optimierung in umfassender Weise haben, können Sie
sich mit der Leistung auseinander setzen, indem Sie Ihren Benutzern zuh&oum=
l;ren.
In der Regel können Sie bestimmen, wo mit der Untersuchung eines Probl=
ems
zu beginnen ist, indem Sie einige einfache Fragen stellen.
Sie
könnten Ihre Benutzer zum Beispiel Folgendes fragen:
·
Was meinen sie mit
"langsamer Reaktion"? Heißt dies, um zehn Prozent
langsamer, als Sie erwarten, oder um das Zigfache langsamer?
·
·
·
Wenn eine Gruppe von
Benutzern die gleichen Probleme hat, sind sie mit demselben lokalen
Netzwerk (LAN) verbunden?
·
Scheinen die Probleme mit
einem bestimmten Transaktions- oder Anwendungsprogramm
zusammenzuhängen?
·
Erkennen Sie ein Must=
er im
Auftreten des Problems? Zum Beispiel: Tritt dieses Problem zu einer
bestimmten Tageszeit, z. B. in der Mittagspause, auf oder ist es mehr =
oder
weniger permanent spürbar?
Eine
Optimierung kann die Effizienz eines Systems nur um einen bestimmten Betrag
ändern. Überlegen Sie, wie viel Zeit und Geld Sie in die Optimie=
rung
der Systemleistung investieren sollten, und wie viel Aufwand an Zeit und Ge=
ld
den Benutzern des Systems tatsächlich hilft.
Zum Beispiel kann eine Optimierung häufig die Leistung
verbessern, wenn das System auf einen Leistungsengpass stößt. We=
nn
Ihr System nahe an den Leistungsgrenzen arbeitet und sich die Anzahl von
Benutzern am System um zehn Prozent erhöht, verlängern sich die
Antwortzeiten wahrscheinlich um wesentlich mehr als zehn Prozent. In dieser
Situation müssen Sie feststellen, wie Sie dieser Beeinträchtigung=
der
Leistung durch Optimieren des Systems entgegenwirken können.
Es gibt allerdings einen Punkt, ab dem das Optimieren keine we=
iteren
Leistungsgewinne erzielen kann. An diesem Punkt müssen Sie Ihre Ziele =
und
Erwartungen innerhalb der Grenzen Ihrer Umgebung überprüfen. Wenn=
Sie
bedeutsame Leistungsverbesserungen erreichen wollen, müssen Sie vielle=
icht
mehr Plattenspeicher, eine schnellere CPU, zusätzliche CPUs, mehr
Arbeitsspeicher, schnellere Kommunikationsverbindungen oder eine Kombination
aus diesen Möglichkeiten hinzufügen.
22.12.2004 / 12:41:33<= /span> &= nbsp; &nbs= p; &= nbsp; &nbs= p; &= nbsp; &nbs= p;